Montag, 30. März 2026

Kunst im Dialog

Bildbetrachtung und Diskussion mit Bildern von Wolfgang Dorlöchter 

 

 

 

Hierbei ging es nicht um das klassische Ausstellungsformat. Wolfgang wollte mit seinen Gästen ins Gespräch kommen und sie zur individuellen Bildwahrnehmung animieren. Desweiteren stand er seinen Gästen Rede und Antwort zu seinen Bildern. Dabei gab es keinen vorbereiteten Vortrag, sondern alles orientierte sich an den Impulsen aus dem Publikum.

 



 
 







Samstag, 31. Januar 2026

 

Öffentliche Veranstaltungen des Kursateliers im Jahr 2026


11.1. Vernissage der Gruppenausstellung PICCOLO mit Bildern von Ulrike Gohla

– Veranstaltungsort: Kunsthaus Troisdorf

Malerei 

 

20.3. Austausch über Bilder von Wolfgang Dorlöchter 

– Veranstaltungsort: ATELIER MIDDELMANN

Malerei 

 

19.6. Vernissage der Kabinettausstellung von Gundel Grätschel

– Veranstaltungsort: ATELIER MIDDELMANN

Malerei 

 

19.7. Sommerausstellung der KursteilnehmerInnen 

– Veranstaltungsort: ATELIER MIDDELMANN

Malerei, Zeichnung, Druckgrafik 

 

25.9. Vernissage der Kabinettausstellung von Peter Thomas 

– Veranstaltungsort: ATELIER MIDDELMANN

Malerei

 

Dienstag, 30. Dezember 2025

Picolo Ausstellung 

mit Ulrike Gohla


 

 
 

"2022 - Die alten Bilderwelten gehen nicht mehr. Jeden Tag neue unfassbare Nachrichten. Sprachlosigkeit wird Bild - wird eine Beschreibung zwischen Schrecken und Ohnmacht, Erstarrung und dem Wunsch nach Schönheit und Hoffnung."

 

So schrieb es die Ulrike zu Ihrer Kabinettausstellung im Atelier im Jahr 2023. Nun wird ein Teil dieses Zyklus nochmals im Rahmen der Gruppenausstellung "Piccolo" im Kunsthaus Troisdrf ausgestellt.  

 

 

 

 

 

 

 
 
Presseartikel 
 
 

 
 
 



 
 
 
 

Dienstag, 30. September 2025

Atelierausstellung

 

 

 


Diese Gruppe bildet den Wochenendkurs und man trifft sich einmal in Monat samstags und sonntags von 10 - 18 Uhr. Seit Jahren arbeiten Ulrike, Kathrin, Gunhild und Sabine (v.l.n.r) zusammen und im Frühjahr entstand die Idee ein Arbeitswochenende zu nutzen, um daraus eine Ausstellung zu machen. Es sollte eine Art Werkschau der aktuellen Arbeiten werden, die etwa die vergangenen drei Jahre umfasst. Das alles ist nur möglich weil alle vier auch zu Hause ihre Arbeit weiterverfolgen. 

 

 

 

Gunhild Magaard  

 
Gunhild Magaard ist seit 2016 im Atelier. Sie hat den Grundkurs Zeichnung und Malerei durchlaufen und sich in einer ersten umfangreichen Werkreihe dem Stillleben gewidmet. Dabei entwickelte sie ihre Art der Malerei. Ein dünner, eher transparenter Farbauftrag, der Zufälligkeiten, aber auch die Steuerung der Farbigkeit zulässt. Bei ihren Stillleben war ihr wichtig, dass sie eine Beziehung  zu den gewählen Objekten hat. Zum vorläufigen Abschluss dieser Reihe machten wir im Jahr 2023 eine Kabinettausstellung. Danach wendete sich Gunhild den Figuren zu, die nun zum ersten Mal gezeigt wurden. Auch hier begann sie die Reihe wieder mit ihr vertrauten Menschen und erweiterte das Sprektrum um Begegnungen und ihr wichtige Personen. Formal spannte sie in dieser kleinen Reihe "Leute" das Alter der Personen über ein Jahrhundert hinweg. 

 




 

 

Sabine Koller


Sabine Koller ist eines der drei Gründungsmitglieder dieses Kursateliers und seit 2002 ununterbrochen mit dabei. Sabine brachte eine Ausbildung als Glasveredlerinnen der Glasfachschule Rheinbach mit. Sie hat im Atelier nochmals mit dem Zeichnen und dann dem Malen angefangen. Stillleben und Ölmalerei waren nie so ihr Ding, eher Figuren und später große hochformatige Farbornamente die an abstrakte Glasfenster erinnerten. 2023 wurden diese im Rahmen der16. Oberkasseler Kulturtage gezeigt. 

Ihre Bilder werden ganz bewusst mit Acryl gearbeitet. Die Farbe wird mal pastellartig, mal dick auftragen verwendet. Wichtig war über die ganzen Jahre das Ausschöpfen der eigenen Möglichkeiten. Immer wieder wurden Mal- und Herangehensweise ausprobiert, durchformuliert, geändert oder auch fallengelassen. So entstand über zwei Jahrzehnte hinweg ein individueller Bildkosmos, zu dem nun auch die gezeigte Natureindrücke gehören. Bei den hier gezeigten Bildern verfolgte sie die Idee, den in der Natur erlebten Eindruck, im Bild als Farbübersetzung wiederzufinden.

 




 

 

 

Kathrin Keßler 

 


Kathrin Keßler ist seit 2006 im Kursatelier. Hauptberuflich ist sie Restauratorin im Museum Ludwig und ständig von Kunst umgeben. Sie hat in den vergangenen Jahren eine sehr besondere Arbeitsweise entwickelt. Sie nähert sich einem Thema durch immer wieder andere Herangehensweisen, Medien und bedient sich vielen künstlerischen Mitteln. Da wird fotografiert, räumlich geformt, gemalt, gedruckt - mal abstrakt, dann wieder gegenständlich. So fächert sie ihr Thema auf und beleuchtet es aus unterschiedlichen Bickwinkeln. Es entstanden in der Vergangenheit Arbeiten zu Häusern der Nachbarschaft, zum Kloster Heisterbach und zum Apfel. Alle Themen zeigte Kathrin innerhalb (einer großen Atelier- und einer kleinen Kabinettausstellung  - 2022), aber auch außerhalb des Ateliers (u.a. 2020 bei einer Gruppenausstellung im Kunstraum Bad Honnef). Die hier entwickelte Arbeit "Roderbirken" setzt wieder diese Elemente aus Objekten, abstrakter und gegenständlicher Malerei ein und beschreibt Innen- und Außenansichten eines Gebäudes.

 




 

Ulrike Gohla


Ulrike Gohla ist seit 2013 Teil des Kursateliers. Sie brachte sehr fundierte autodidaktische Erfahrungen mit, so dass sie schnell und souverän im Bereich Zeichnung und Malerei landete. Ulrike hat einen neugierigen und analytischen Blick auf die Welt, der in den Bildern mit vielen poetischen und malerischen Kostbarkeiten umgesetzt und ausgelotet wird. So entstehen kleine und kleinformatige Werkreihen die zumeist auf Sperrholzplatten gemalt werden. Es sind Reihen, die Ulrike über Monate hinweg beschäftigen und hier Im Atelier auch schon in zwei Kabinettausstellungen gezeigt wurden. Ulrike nahm 2020 an einer Piccolo Ausstellung im Kunsthaus Troisdorf teil. Die hier gezeigte Reihe geht zurück auf eine Naturbeobachtung auf Madera. Es geht in dem Bildern darum bildnerische Mittel auszutesten um die Tiefenwirkung des Natureindrucks zu steigern.

 






Die Ausstellung wurde im großen Atelier und im Kabinettraum gezeigt. Wir hatten durchgehend Besuch und ca. 35 Gäste zum Künstlerinnengespräch. Die Gäste verweilten lange vor den Arbeiten und im Ausstellungsbereich. Es gab viele intensive Gespräche und dabei entstand ein reger Austausch, so dass alle am Sonntagabend sehr zufrieden und glücklich waren. Es war ein erfolgreiches Wochenende!






  

Mittwoch, 13. August 2025

Kabinettausstellung 

von Bärbel Klee 

 

 

 

Bärbel Klee

Köpfe. Eine Annäherung

Einen menschlichen Kopf darstellen zu wollen, bedeutet, fasziniert zu sein von der Ästhetik des Sujets, birgt aber gleichzeitig auch die Gefahr, an seinem Vorhaben zu scheitern. Denn Köpfe malen sich nicht wie z.B. Stillleben oder Pflanzen. Sie nehmen Ungenauigkeiten in der Physiognomie und Malweise schnell übel und wollen zudem in ihrer Aura eingefangen werden.

Seit ungefähr zwei Jahren beschäftige ich mich mit der Darstellung von Köpfen und Gesichtern, die ich nicht nach Vorlagen, Fotos oder existenten Personen abbilde. Ich finde sie in meiner eigenen Vorstellung von einem menschlichen Kopf und suche sie während des Malprozesses. Dabei reagiere ich auf die entstehenden Linien und Flächen – bis ich hier menschenähnliche Züge entdecke und sie von da aus weiter zu einem Gesicht/Kopf verarbeite.

Ein weiterer Aspekt für die Darstellung eines Kopfes ist für mich das Herausheben des Kopfes aus der Fläche, um ihn der Wirklichkeit anzunähern. Hier sind es vor allem die Farben selbst, die in ihrer Auswahl, ihrer Anordnung, ihrem Farbauftrag und dem Pinselstrich dazu beitragen, Räumlichkeit im Gesicht herzustellen und eine Landschaft von Erhebungen und Ebenen nach den biologischen Vorgaben nachzubilden.

 


 

 

 






 


Kunst im Dialog Bildbetrachtung und Diskussion mit Bildern von Wolfgang Dorlöchter        Hierbei ging es nicht um das klassische Ausstellun...