Mittwoch, 13. August 2025

Kabinettausstellung 

von Bärbel Klee 

 

 

 

Bärbel Klee

Köpfe. Eine Annäherung

Einen menschlichen Kopf darstellen zu wollen, bedeutet, fasziniert zu sein von der Ästhetik des Sujets, birgt aber gleichzeitig auch die Gefahr, an seinem Vorhaben zu scheitern. Denn Köpfe malen sich nicht wie z.B. Stillleben oder Pflanzen. Sie nehmen Ungenauigkeiten in der Physiognomie und Malweise schnell übel und wollen zudem in ihrer Aura eingefangen werden.

Seit ungefähr zwei Jahren beschäftige ich mich mit der Darstellung von Köpfen und Gesichtern, die ich nicht nach Vorlagen, Fotos oder existenten Personen abbilde. Ich finde sie in meiner eigenen Vorstellung von einem menschlichen Kopf und suche sie während des Malprozesses. Dabei reagiere ich auf die entstehenden Linien und Flächen – bis ich hier menschenähnliche Züge entdecke und sie von da aus weiter zu einem Gesicht/Kopf verarbeite.

Ein weiterer Aspekt für die Darstellung eines Kopfes ist für mich das Herausheben des Kopfes aus der Fläche, um ihn der Wirklichkeit anzunähern. Hier sind es vor allem die Farben selbst, die in ihrer Auswahl, ihrer Anordnung, ihrem Farbauftrag und dem Pinselstrich dazu beitragen, Räumlichkeit im Gesicht herzustellen und eine Landschaft von Erhebungen und Ebenen nach den biologischen Vorgaben nachzubilden.

 


 

 

 






 


Sonntag, 3. August 2025

Sommerfest 2025

Wie in jedem Jahr feiern wir zusammen einen Halbjahresabschluss. Im Sommer wird im Atelierhof gegrillt und im Winter gibt es eine Weinnachtsfeier. Zu diesen Feiern hängen wir die Arbeiten des vergangenen Halbjahres auf. Immer (!) gibt es eine interessante und vielfältige Ausstellung, die wir in diesem Jahr auch an dem Sonntag für die Öffentlichkeit geöffnet haben. 

 

 
 

 

Die Ausstellung 

Zu Beginn unseres Festes gab es einen Rundgang durch die Ausstellung. Alle Bilder und die KursteilnehmerInnen werden vorgestellet und der wesentliche Inhalt kurz besprochen. Ein paar Bilder möchte ich hier in der Vergößerung zeigen. Diese Bilder stellen keine Wertung dar, sondern zeigen die Vielfältigkeit der Arbeiten und die unterschiedlichen Herangehensweisen. 

 


 


Erfundener Kopf von Bärbel Klee

Pflanzliches von Bettina Sonnenburg - von einem Fotoband inspiriert

Gestisches Stillleben von Peter Thomas - nach dem sichtbaren Modell gearbeitet

 

 

 


 Führung durch die Ausstellung mit Vorstellung der Arbeiten

 

 

 



 
 
Stillleben von Tamara Ehrlich - nach dem sichtbaren Modell gearbeitet
 
Meer von Hildegard Schmitt  - nach dem Foto gearbeitet


 


Aufgelöste Form von Wolfgang Dorlöchter - freie Impovosation

 



 

Der Rhein von Sabine Koller - nach der Erinnerung gearbeitet

 

 

 

 


  


 Der Gitarrist von Jan Knierim - nach bearbeitetem Foto gearbeitet

Stillleben von Kristina Stonyte-Vahabzada - nach dem sichtbaren Modell gearbeitet

 

 

 


 

Abstrakt von Hildegard Auen - Kühlwetter - Bildübermalung

Kind auf Schaukel von Gunhild Magaard - nach Foto gearbeitet

 

 

 


 Textrezitation von Peter Thomas zum Seerosenbild 

 

 

 

 


Wolken von Kathrin Keßler - nach der Realität gearbeitet

Landschaft von Jutta Gans - Schnitzler - nach Landschaftsskizze gearbeitet 

 

 

 


 

 

 Natur von Ina von der Höh - nach der Realität gearbeitet 

Bonn von Isa Stark – Wagner - zusammengefügte Eindrücke

 

 

  
Abend von Gundel Graetschel - nach dem Foto gearbeitet
 
Rätsel von Ulrike Gohla - auf Holzplatte reagiert
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 

Sonderausstellung von Willi Schnitzler im Kabinett
 
 
 

 

Feier im Ateliergarten 

Nach dem Rundgang durch die Ausstellung wird im Innenhof des Ateliers gefeiert bis in die späten Abendstunden. Die KursteilnehmerInnen haben für ein reichhaltiges Buffet gesorgt und Jan bedient den Grill. Zum Fest waren in diesem Jahr auch einige familäre Gäste geladen. So gab es eine große Runde bei bestem Sommerwetter.

 

Die Kataloge und Pojektmappen mit Blick in den Atelierhof


 


 

 

  

Feiern im Ateliergarten

Kunst im Dialog Bildbetrachtung und Diskussion mit Bildern von Wolfgang Dorlöchter        Hierbei ging es nicht um das klassische Ausstellun...